Weiche Standortfaktoren

darunter werden nicht eindeutige messbare Faktoren verstanden, z.B. Lebensqualität für Mitarbeiter
BWL-Lexikon (o.J.): https://www.bwl-lexikon.de/wiki/standortfaktoren/; Abruf 08.07.2024

Offshoring

damit bezeichnet man die Absiedelung von Unternehmen in andere Länder, um Kosten zu reduzieren
publish-industry Verlag GmbH (2023): https://www.industr.com/de/5-erkenntnisse-zur-zukunft-der-globalisierung-2712671, Abruf 15.07.2024

Frachtvertrag

Der Frachtvertrag wird in § 407 HGB geregelt. Thematisiert wird dabei das Dreiecksverhältnis zwischen dem Absender sowie dem Frachtführer einerseits sowie dem Frachtführer und Empfänger andererseits. (Um Missverständnissen vorzubeugen ist darauf hinzuweisen, dass der Absender auch gleichzeitig Empfänger sein kann).
Im Frachtvertrag wird der Frachtführer (bei Binnenschifftransporten auch Verfrachter genannt) verpflichtet das Gut zum Bestimmungsort zu liefern und an den Empfänger abzuliefern. Der Absender wiederum hat die Fracht zu bezahlen. Anwendung finden die Bestimmungen des HGB sowohl auf Beförderungen, an Land auf Binnengewässern aber auch in der Luft, wobei das HGB nur dann zur Anwendung kommt, wenn sich sowohl der Be- als auch Entladehafen in Deutschland befindet.
Handelsgesetzbuch (HGB) idgF.;
Müglich (2002): Transport- und Logistikrecht; S 3.

Mannheimer Akte

Die revidierte Rheinschiffsakte kurz „Mannheimer Akte“ genannt, ist das älteste europäische Vertragswerk. Sie dient als Rechtsgrundlage für die umfangreichen Tätigkeiten der Zentralkommission Rhein (kurz ZKR). Ihre Mitgliedsstaaten sind Belgien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande sowie die Schweiz. Grundprinzip der Mannheimer Akte ist die Gewährleistung der freien Rheinschifffahrt. Sie dient der ZKR als Rahmenwerk für die Erlassung zahlreicher binnenschiffsbezogener Verordnungen und dient als Grundlage für die internationale Gerichtsbarkeit. Grundprinzipien und Reglungsfelder bzw. Anwendungsbereiche der Mannheimer Akte in diesem Zusammenhang sind:
Die Abgabenfreiheit der Rheinschifffahrt, Regelungen die Instandhaltung des Rheins betreffend sowie zur Vereinheitlichung von Sicherheitsvorschriften.
Schindler/Zimmermann (2021): Internationales Handels- und Logistikrecht; S. 132-133.
IVR (2018): 150 Jahre Mannheimer Akte; https://www.ivr-eu.com/wp-content/uploads/2018/06/150-Jahre-Mannheimer-Akte.pdf; Abruf: 07.08.2024.

Trockengüterschiff

Schiffe für trockene Fracht, häufig transportierte Waren: Getreide, Holz, Sand, Erz, Kohle, Stahl
viadonau (2019): https://www.viadonau.org/wirtschaft/transportachse-donau/schiffstypen/; Abruf 04.09.2024

Hafensuprastruktur

Anlagen, Gebäude und Einrichtungen, die auf der vorhandenen Infrastruktur errichtet wurden und für die Tätigkeiten im Hafenwirtschaftsbereich erforderlich sind
Bundesamt für Güterverkehr (2021): Marktbeobachtung Güterverkehr – Raumplanung in deutschen Binnenhäfen, S. 4 ff
https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Sonderberichte/Raumplanung_Binnenhaefen.pdf?__blob=publicationFile&v=1; Abruf 11.10.2024

Entsorgungslogistik

Transport von Abfall & Wertstoffen zur Entsorgung oder Recycling; Rücksendung von Waren, Leergut, Ladungsträgern und Verpackungen
Muchna, C/ Brandenburg, H./ Fottner, J./ Gutermuth, J. (2018, zweite Auflage 2021): Grundlagen der Logistik. Begriffe, Strukturen und Prozesse; S. 34

Transportlogistik

Planung, Organisation & Durchführung von Transporten von Gütern aus aller Welt
COSYS (2023): https://cosys.news/background/wie-wichtig-ist-eine-funktionierende-transportlogistik; Abruf 07.10.2024

Modal Split

Modal Split meint die Verteilung der Transportleistung auf einzelne Verkehrsträger bzw. Verkehrsmittel (z.B. Straße, Schiene, Wasserstraße).
Gabler Wirtschaftslexikon (2024): https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/modal-split-37542/version-260976; Abruf 20.08.2024

Kombinierter Verkehr

Wechsel des Transportgefäßes (Container oder Wechselbrücke) während des Transports
Muchna, C/ Brandenburg, H./ Fottner, J./ Gutermuth, J. (2018): Grundlagen der Logistik. Begriffe, Strukturen und Prozesse; S. 152 – 154
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